Jürgens Motorrad-Seite

Seit 1990 hat die SR500 uns über viele tausend Kilometer Freude bereitet. Nur manchmal kam der Wunsch nach mehr Power und Bequemlichkeit auf. Schließlich ist die SR ja nicht gerade das optimaleTourenmoped für zwei Personen. Seit Mitte 2000 ist deshalb die XJ750 dazugekommen. Und diese wurde farblich etwas aufgefrischt, denn die Originallackierung ist meiner Meinung doch etwas öde. Auch die Nebelscheinwerfer, die Yamaha als Blinker bezeichnet, mussten dran glauben. Irgendwann wird auch die SR noch mal aufgefrischt. Und die XJ750 hat auch mittlerweile einen neuen Besitzer gefunden. Im Moment fahre ich nur mit der bayrischen R 1200 RS und der japanischen MT07...

Schaltplan XJ750 41Y

Unsere alte 79er SR, ein wenig gestrippt.
Unsere neue (alte) XJ750, noch im Originallack
Die XJ im Umbau

Und hier mit neuer Farbe.

"Monte Carlo Magic", ein Lack der je nach Lichteinfall entweder schwarz, violett, grün, blau oder bronzefarben schimmert. Finde ich persönlich schöner als irgendein Airbrush oder die Aufklebertapeten der Hersteller.

 

Die Sitzbank wird noch neu bezogen, und die Motorseitendeckel sollen auch bald wieder glänzen.

Nur schade, daß keine Sonne scheint, denn dann sieht der Lack einfach nur irre aus. Ich glaube, daß ich in der nächsten Zeit beim Fahren aufpassen muß, daß ich nicht nur auf den Tank starre.

Danke an René´für die hervorragende Lackierarbeit.

Mittlerweile ist die XJ750 nach langen Jahren in meinem Besitz verkauft worden
.
Der neue Besitzer hat sie wieder fahrfertig gemacht und geTÜVt.

Heißt übrigens auch René...

2016 ist eine neue Maschine dazugekommen, eine BMW R1100RS.

War schnell unser bevorzugtes Reisemopped

Damit wir auch im Urlaub was davon haben, kommt sie eben auf den Hänger und erst wieder runter, wenn die Strassen wieder Kurven haben...

 

Und was?Schon wieder ein neues Mopped?

Nun ja, leider ist die alte rote R1100RS im Frühjahr 2018 am Niederrhein mit einer abgerissenen Verzahnung der Kurbelwelle liegengeblieben.


Und da das Schätzchen schon 120000 Km runter hatte, habe ich mein Geld lieber in eine "frische" R1200RS inverstiert, anstatt es in eine aufwendige Reperatur zu stecken. Seit dem 23 April 2018 ist sie bei mir zu Hause.

Hat sich defintiv gelohnt. Man merkt doch schon die 20 Jahre Weiterentwicklung bei BMW. Im Gegensatz zur alten Maschine fährt sich die neue wie ein Fahrrad.
Mal ganz abgesehen von neuen Schmankerln wie Kurven-ABS und Traktionskontrolle. Ist bei der Leistung auch nicht ganz unangebracht.

Zwischenzeitlich bin ich auch unter die "Jäger" gegangen.
Bei einer Fahrt um ca. 22:30 Uhr in der Nähe von Kaarst sprang mir ein 20 Kg Reh genau vor das Rad.
Da der Bremsweg bei 5m Entfernung und 80Km/h etwas kurz war, kam es zu Kollision.

Ich hatte Glück im Unglück, daß ich nicht neben dem armen Tier lag, aber das Motorrad hat durch seine schiere Energie die Spur gehalten, so daß ich normal anhalten konnte.

Die hinzu gerufenen Polizisten waren auch ganz froh , mich heil zu sehen, weil solche Begegnungen in 9 von 10 Fällen auch einen Sturz des Moppedfahrers bedeuten.

Das Reh hat aber leider nicht überlebt, es war sofort tot.

Die Reparatur (nur Plastikschaden und ein neuer Vorderreifen) wurde von der Teilkasko bezahlt.

 

 

 

Während der Coronazeit haben wir für meine Frau eine KTM DUKE 390 gekauft. Sie wollte unbedingt den Führeschein fürs Motorrad machen, hat aber leider das Pech gehabt, eine beschissene Fahrschule zu erwischen.
Nach ein paar unglücklichen Vorfällen dort hat sie das Vorhaben aufgegeben (Was ich wirklich verstehen kann)
Also haben wir dann einen neuen Besitzer für die KTM gesucht.

 

Nachdem wir endlich die KTM Duke 390 meiner Frau verkauft hatten, blieb genug Platz in der Garage für ein neues Mopped. Es wurde dann eine Yamaha MT07 (700cm³ mit 74 PS).
Ein reines Spassmotorrad hauptsächlich für mich alleine, denn zu zweit ist es nicht wirklich bequem und nur für kurze Strecken OK.
Die längeren Touren machen wir weiterhin mit der BMW. Oder wenn mehr zu transportieren ist.

Die MT07 ist ein richtiger Kurvenräuber, sehr handlich mit nur 183 Kg Gewicht und einem drehmomentstarken Motor, der gut von unten heraus anschiebt. Sehr gute Bremsanlage und auch schön leise (muss ja nicht jeder Lärm machen...) Selbst die BMW macht mehr Krach ab Werk...
Durch ein Ride by wire hat man jetzt auch die Möglichkeit, die Leistungscharakteristik des Motors und der Traktionskontrolle einzustellen. Gerade für Schlechtwetterfahrten ein sehr gutes Feature.

Auch gut: Das Display kann mit der kostenlosen Garmin App auf dem Handy verbunden werden und direkt die Route bzw. Karte anzeigen. So braucht man kein separates Navi. Und mit der Yamaha Ride App lassen sich Touren aufzeichnen und Einstellungen am Motorrad speichern.